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TAPETENQUALITÄTEN
TAPETO Inh. Steffen Jeschke Gubener Str. 3 DE-15907 Lübben
Germany
Hotline: +49.(0)3546.229701
1. Papiertapeten Papiertapeten bestehen meist aus zwei Papierschichten. Die obere Schicht wird geprägt und farbig bedruckt. Die untere Schicht dient als Trägermaterial und bleibt (bei spaltbaren Qualitäten) nach dem Ablösen der oberen Schicht beim Renovieren auf dem Untergrund erhalten.
2. Raufasertapeten Die Raufasertapete besteht aus zwei Papierschichten mit Holzfaserzusätzen. Je nach Form und Größe der Holzfasern unterscheidet man zwischen fein, mittel, grob und verschiedene Sonderkörnungen. Raufasertapeten sind mit Dispersions-, Kasein- und Leimfarbe überstreichbar und mit Spezialkleister zu verkleben. Je nach Beschaffenheit kann Normalkleiser verwendet werden (Packungshinweis des Klebers beachten!).
3. Profiltapeten (Strukturtapeten) Bei Profiltapeten werden auf das Trägermaterial Farbpasten aufgedruckt. Die profilierte Oberfläche gewinnt durch Licht und Schatten eine interessante dreidimensionale Wirkung. Die meisten Profiltapeten sind hoch waschbeständig, gut lichtbeständig und spaltbar, was eine spätere Renovierung natürlich erleichtert. Strukturprofil-Tapeten sind atmungsaktiv und daher ideal für Bäder und Küchen.
4. Vinyltapeten Bei diesen Produkten dient ein Papier als Träger für die Vinylbeschichtung. Papier und Vinyl sind fest miteinander verbunden. Die Vorderseite ist bedruckt, glatt oder geprägt. Vinyltapeten werden vorzugsweise in Bereichen eingesetzt, in denen es auf eine außerordentliche Strapazierfähigkeit der Oberfläche ankommt. Wegen des hohen PVC-Anteils in Vinyltapeten gilt es bezüglich des Wohnklimas einiges zu beachten. Die Fähigkeit Ihrer Wände, die Feuchtigkeit zu regulieren, geht durch die Kunststoff-Haut verloren. Es kann dadurch zu erhöhter Luftfeuchtigkeit kommen, im schlimmsten Fall zu Schimmelproblemen (nicht nur an der Tapete, eher in Zimmerecken etc.)
5. Vliestapeten Bei Vliestapeten wird der Papierträger der Tapete durch ein spezielles Vlies ersetzt. Im Handel sind sowohl fertige Vliestapeten als auch solche, deren Oberfläche nach dem Tapezieren farbig gestrichen werden muss, erhältlich.
Vliestapeten sind besonders einfach in der Verarbeitung: Statt der Tapetenrückseite wird die zu tapezierende Wand direkt eingekleistert und die Tapete ohne Weichzeit direkt in das Kleisterbett eingelegt („Wandklebetechnik"). Durch den Vliesträger ist die Tapete dimensionsstabil (kein dehnen oder schrumpfen). Auf die Weichzeit kann daher verzichtet werden.
Tapeten mit Vliesträger überbrücken kleine Risse im Untergrund und können bei der Renovierung trocken und rückstandsfrei von der Wand abgezogen werden. Geprägte Marmoreffekte und schimmernde Pastell-Dessins stehen ebenso zur Auswahl wie alte Maltechniken, Tiefdruck und Schaum auf Vlies. Dazu abgestimmte Borten als Friese oder Sockeltapeten bereichern diese schwere Tapete. Vliestapeten gelten als belastbar und sehr haltbar, auch was die Farbechtheit und die Dauerhaftigkeit des Drucks angeht.
6. Textiltapeten Bei den Textiltapeten werden textile Materialien wie Baumwolle, Seide, Jute, Leinen oder Kunstfasern wie Viskose auf Papierträger aufgebracht. Sie sind manchmal auch bedruckt. Textiltapeten aus Naturfasern haben durch die große, offenporige Oberfläche ein gutes Wasseraufnahmevermögen und sind daher in der Lage, das Raumklima ausgleichend zu beeinflussen. Von daher sind sie baubiologisch vorteilhaft. (Kunstfasern haben ein geringeres Wasseraufnahmevermögen).
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